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Die Unihockey Igels Dresden gewinnen das Sachsen-Derby gegen den SC DHfK Leipzig mit 9:5. Sechs Tore im ersten Drittel – darunter ein Hattrick von Tomas Nushart – legen den Grundstein früh. Der SC DHfK verliert damit nach dem Chemnitz-Derby vom vergangenen Spieltag auch die zweite sächsische Begegnung in Folge und bleibt bei sieben Punkten hängen.

1. Drittel: Saarinen legt vor, Dresden antwortet mit sechs Toren in Serie

Die Gäste beginnen konzentriert: Nach 57 Sekunden bringt Leo Saarinen den SC DHfK nach Vorlage von Nicolaus Ondruschka mit 0:1 in Front. Mehr holt Leipzig aus seinem guten Start aber nicht heraus.

Die Antwort der Igels fällt heftig aus. Tomas Nushart gleicht bei 4:43 Minuten nach Zuspiel von Daniel Hulič aus – und dreht die Partie nur gut drei Minuten später mit seinem zweiten Treffer (7:51). Leo Saarinen hält die Gäste bei 9:10 Minuten mit seinem zweiten Treffer des Abends, vorbereitet von Juuso Suotula, zunächst im Spiel (2:2).

Danach übernimmt Dresden endgültig. Florian Schreiber trifft bei 11:42 und bei 13:50 Minuten, beide Male nach Vorarbeit von Patrik Rozkovec, zur 3:2- und 4:2-Führung. Bei 17:59 Minuten vollendet Nushart nach Vorlage von Jannis Waldmann seinen Hattrick. Nur 33 Sekunden später erhöht Tim Trebal auf Zuspiel von Jakub Pecha auf 6:2. Nach dem 2:2 ziehen die Igels mit vier Toren in Serie davon. Am Ende stehen sechs Dresdner Treffer im ersten Drittel – die Vorentscheidung fällt vor der ersten Drittelpause.

2. Drittel: Zwanzig Minuten ohne Tor

Nach dem Torrausch des ersten Abschnitts beruhigt sich die Partie. Im zweiten Drittel fällt kein Treffer, der 6:2-Zwischenstand übersteht die zwanzig Minuten unverändert. Dass der Dresdner Lauf in der Pause unterbrochen wird, gibt Leipzig immerhin die Gelegenheit zum Neustart.

3. Drittel: Leipzig kommt heran, Nushart und Rozkovec stellen alles klar

Der SC DHfK braucht im Schlussdrittel gut elf Minuten für den Anschlusstreffer: Pit Seifert verkürzt bei 51:16 Minuten nach Vorlage von Leonard Gunstheim auf 6:3. Doch die Antwort der Igels kommt prompt. Nur 43 Sekunden später trifft Milan Tichy zum 7:3 – Leipzig nimmt direkt danach die Auszeit.

Anschließend wird die Partie noch einmal eng. Kristers Babris (56:15, nach Zuspiel von Tuomas Hirn) und Lucas Frommhold (56:43, nach Vorlage von Niklas Kunath) treffen im Abstand von nur 28 Sekunden zum 7:4 und 7:5. Auf einmal ist das Derby wieder offen – diesmal reagiert Dresden mit der Auszeit.

Nushart nutzt den Moment: Bei 57:13 Minuten stellt der Vierfach-Torschütze mit einem technischen Tor den alten Abstand wieder her (8:5). 17 Sekunden danach sieht Kristers Babris eine Zehn-Minuten-Strafe für unsportliches Verhalten. Patrik Rozkovec macht bei 58:40 Minuten nach Vorarbeit von Nushart den 9:5-Endstand perfekt.

Die Prognose im Faktencheck

Im Vorbericht hatten wir die Igels wegen ihrer stabilen Defensive leicht vorne gesehen und ein enges, torarmes Derby mit knapper Entscheidung erwartet. Den Sieger haben wir damit richtig getippt – von der Spielanlage war allerdings nichts zu sehen. Aus dem erwarteten Abtasten wurde eine klare 9:5-Partie mit einer Entscheidung schon im ersten Drittel, und statt der Defensive machte diesmal Dresdens Offensive den Unterschied: 14 Tore in einem Derby, das laut Prognose kaum Tore hergeben sollte.

Beim SC DHfK läuft es weiter schief: Nach dem 5:8 gegen Chemnitz nun auch die 5:9-Niederlage in Dresden – beide Sachsen-Derbys innerhalb von sieben Tagen gehen verloren. Leo Saarinen, als bester Leipziger Spieler ausgezeichnet, kam doppelt zum Abschluss, am Ende machte das den Unterschied aber nicht mehr wett. Die Dresdner Auszeichnung geht an Doppeltorschütze Florian Schreiber.

Mit dem dritten Saisonsieg ziehen die Igels in der Tabelle an Leipzig vorbei und stehen nun bei acht Punkten; für die DHfK bleibt es bei sieben Zählern aus fünf Spielen.


Unihockey Igels Dresden – SC DHfK Leipzig 9:5 Drittelergebnisse: 6:2, 0:0, 3:3 Datum: 3. Oktober 2026 · Spielort: Sporthalle Ehrenfried-Walther-von-Tschirnhaus-Gymnasium, Dresden Zuschauer: 63 · Schiedsrichter: Tim Galetzka und Jannik Rex Auszeichnungen: Florian Schreiber (Unihockey Igels Dresden) und Leo Saarinen (SC DHfK Leipzig)