Die U19 Nationalspielerin Lily Fiedler geht nach Leipzig und verstärkt dort den Kader der Serienmeisterinnen.
Profil
Lily Fiedler wurde am 27 September 2008 geboren, nur 9 Jahre später steht sie auch schon für die U9 der Red Devils Wernigerode auf dem Feld. In ihrer ersten Saison überhaupt fängt sie auch direkt an mit dem Scorer sammeln: 3 Tore und 1 Vorlage in 10 Spielen in der ersten auf dem Konto ´zu haben, da ließ sich schon einiges vermuten. Und genau das zeigt sich, denn in alle darauffolgende Saison übersteigen ihre Tore und Vorlagen ihre gespielten Spiele, wovon so manche träumen können! Mit nur 15 Jahren gibt sie ihr Debüt für die erste Mannschaft der Devils, in der sie auch direkt eine Schlüsselrolle übernimmt. In derselben Saison gelingt den Devils auch der Aufstieg in die erste Liga, woran sie als zweitbeste Scorerin einen großen Anteil hat! In ihrer ersten Bundesliga Saison ist sie wie auch in der letzten Saison Topscorerin der Devils und führt sie auch in beiden Jahren in die Playoffs. Nun schlägt sie eine neue Richtung ein und geht ab sofort mit dem MFBC auf Titeljagd!
Zum Transfer
Warum wechselst du nach Leipzig?
Ich habe mich dazu entschieden, nach Leipzig zu wechseln, weil ich gerne einen Perspektivwechsel wollte und mich sowohl sportlich als auch persönlich weiterentwickeln möchte. Nach vielen Jahren in meinem bisherigen Umfeld freue ich mich darauf, neue Erfahrungen zu sammeln, neue Menschen kennenzulernen und mich neuen Herausforderungen zu stellen. Der Wechsel nach Leipzig gibt mir die Möglichkeit, aus meiner gewohnten Umgebung herauszukommen, neue Eindrücke zu gewinnen und mich in einem neuen Team weiterzuentwickeln. Ich bin gespannt auf die kommende Zeit und freue mich darauf, zu sehen, was mich in Leipzig erwartet.
Wer ist dein liebster Gegner?
Direkt habe ich keinen Lieblingsgegner. Ich freue mich auf alle Mannschaften, auf die ich in der Saison treffe und bin gespannt auf die neuen Herausforderungen.
Was willst du beruflich in den nächsten Jahren machen?
Ich möchte meine Ausbildung, in der ich mich derzeit befinde, erfolgreich abschließen.
Wie würdest du deine Zeit in Wernigerode bewerten?
Ich schätze alle Erfahrungen, die ich dort sammeln durfte, sehr. Da ich schon seit meiner Kindheit dort spiele, verbinde ich mit dem Verein viele schöne Erinnerungen und besondere Momente. Ich bin dort nicht nur sportlich gewachsen, sondern habe auch viele Menschen kennengelernt, mit denen ich über die Jahre viel erlebt habe.
Besonders dankbar bin ich für die gemeinsame Zeit mit meinen ehemaligen Mitspielerinnen und allen, die mich auf meinem bisherigen Weg begleitet und unterstützt haben. Wir haben zusammen viele schöne, aber auch herausfordernde Momente erlebt, aus denen ich viel mitnehmen konnte. Der Verein hat mich über viele Jahre geprägt und wird deshalb immer einen besonderen Platz für mich haben.
Auch wenn ich jetzt einen neuen Weg gehe, blicke ich mit viel Dankbarkeit auf die Zeit zurück. Ich werde die gemeinsamen Erlebnisse, die Freundschaften und die vielen Erfahrungen auf jeden Fall in guter Erinnerung behalten.
Wo siehst du dich in 10 Jahren?
Ich weiß ehrlich gesagt noch nicht genau, wo ich mich in ein paar Jahren sehe. Ich möchte bis dahin aber etwas gefunden haben, das mich glücklich macht und mir Freude bereitet.
Was war Dein bestes Erlebnis bei den Red Devils und was kann das beim dem MFBC toppen?
Ein einzelnes bestes Erlebnis kann ich ehrlich gesagt nicht nennen, weil ich schon viele schöne und lehrreiche Momente erleben durfte. Es gab viele besondere Spiele, Turniere und gemeinsame Erlebnisse, die mir in Erinnerung bleiben und mich sportlich sowie persönlich geprägt haben. Wenn ich mich entscheiden müsste, würden mir vor allem die Deutschen Meistertitel mit der U15w und der U17w einfallen. Diese Erfolge waren für mich etwas ganz Besonderes, weil wir als Mannschaft gemeinsam darauf hingearbeitet haben. Solche Momente gemeinsam mit dem Team zu erleben, machen einen Erfolg noch schöner.
Am meisten ist mir aber unser erster Deutscher Meistertitel mit der U15w in Mülheim an der Ruhr in Erinnerung geblieben. Es war ein sehr besonderer und emotionaler Moment, weil wir uns diesen Erfolg gemeinsam erarbeitet haben. Der Zusammenhalt im Team und die Freude, den Titel zusammen gewonnen zu haben, werde ich immer mit dieser Zeit verbinden. Ich bin aber auch offen für alles, was ich mit Leipzig noch erleben und erreichen kann. Ich freue mich auf die neue Mannschaft, die kommenden Herausforderungen und darauf, gemeinsam viele neue Erfahrungen zu sammeln. Deshalb kann ich noch nicht sagen, welche Erlebnisse meine bisherigen Höhepunkte vielleicht einmal übertreffen könnten.
Welche Superkraft hättest du gerne?
Ich finde die Superkraft Teleportieren sehr praktisch, weil man schnell von einem Ort zum anderen kommen würde. Das würde im Alltag vieles erleichtern und man könnte viel Zeit sparen.

