Der UHC holt nie gefährdete 3 Punkte gegen die Piranhhas und springt damit auf den 2. Platz!
Fazit
Wieder ein Sieg für den UHC, wieder eine Niederlage für die Piranhhas. Dem UHC hilft dieser Sieg enorm, denn sie springen damit auf den 2. Platz der Tabelle und haben dadurch alles in der eigenen Hand. Für den ETV ist es etwas anderes: Nachdem man vor diesem Doppelspieltag noch auf dem 7. Platz stand, rutschte man durch die beiden klaren Niederlagen auf den 10. Platz ab, was definitiv nicht den Ansprüchen des ETV genügt. Sie müssen jetzt die Pause nutzen, um sich zu rehabilitieren und dann in Richtung Playoffs zu marschieren!
Das Spiel
1. Drittel Der ETV verschläft den Start
Vom Bully weg ist es ein schnelles Spiel, welches durch den UHC kontrolliert wird, und in der 3. Minute belohnen sich die Weißenfelser auch mit dem 1:0 durch ein Sahnetor von Florian Böttcher. Er bekommt den Ball von seinem Bruder auf außen zugespielt und trifft ins kurze Eck von Jonas Jens. Die frühe Führung für den UHC, der nur 3 Minuten später die Führung ausbauen kann. Für den ETV geht es jetzt darum, diesen Horror-Start zu verkraften. Doch das nächste Gegentor folgte prompt. Karo Kantola bekam den Ball auf halber Strecke zwischen ETV-Tor und Mittellinie zugespielt und schoss ihn einfach wunderbar in den Winkel. Schon das 3:0 für den UHC in der 8. Minute – wie schon gegen den SC DHfK starteten die Hamburger schlecht in die Partie. So wird ein Sieg schier unmöglich zu holen!
Nun wird das Spiel der Piranhhas aber besser. Sie kommen öfter zu Chancen, auch wenn der UHC gefährlicher bleibt! In der 11. Minute ergibt sich für den ETV dann aber die Chance auf das erste Tor: Max Bandrock bringt Carl von Bismarck mit seinem Schläger zu Fall – 2 Minuten. Doch diese große Möglichkeit, hier zu verkürzen, nutzen die Piranhhas nicht, da der UHC wenig zulässt und der ETV noch nicht ganz im Spiel angekommen zu sein scheint. Zum Ende hin konnten die Weißenfelser sogar noch clever den Ball in der ETV-Hälfte behalten und damit Zeit von der Uhr nehmen. Das letzte Highlight dieses Drittels war dann noch das 4:0 für den UHC. Wieder ist es Karo Kantola, der von Florian Böttcher am zweiten Pfosten gefunden wird.
2. Drittel ETV wird besser
Wieder verschlafen die Hamburger den Start in die Partie und kassieren in den ersten 4 Minuten ganze 3 Gegentore. Eines durch Hannes Kowalewicz, der eine wundervolle Dreierkombination nach einem Aufbaufehler der Piranhhas veredelt. Eines durch Jonas Pohl, der den Ball von ganz außen wunderschön ins Eck zaubert, zum 6:0. Und ein weiteres durch Max Gäbler, der, von Florian Böttcher angelupft, den Ball so abprallen lässt, dass er Jonas Jens durch die Hände ins Tor rutscht. Bitter für den ETV. Doch die Mannschaft um Kapitän Flemming Kühl zeigt Charakter und trifft nur eine Minute später zum 7:1. Jonathan Heins führt einen Freischlag schnell aus und Luca Vogel sieht, dass das kurze Eck von Ivo Sikora offen steht, und netzt für die Piranhhas ein!
Jetzt sind die Piranhhas im Spiel, erzielen das Tor dann aber erst sehr spät im Drittel. Ein irrer Fehlpass des UHC, den sich Felix Braun nicht nehmen lässt: 7:2.
Vor der Pause folgt sogar noch ein weiteres Tor: Meinert Wardetzki bekommt den Ball auf außen und ballert ihn über Ivo Sikora hinweg unhaltbar ins Tor!
Das ist auch der Schlusspunkt dieses ausgeglichenen Drittels!
3. Drittel Der UHC hält die Führung
Die Weißenfelser starten gut in das Schlussdrittel und erzielen auch folgerichtig in der 7. Minute das erste Tor des Drittels, trotz eigener Unterzahl. Im Vorhinein gab es sogar ein 4 gegen 4, da der ETV wegen Sperrens ebenfalls eine Zeitstrafe erhielt. Das Tor des UHC ist ein wunderschönes: Linus Wächter schießt den Ball von der Mittellinie aufs Tor und Max Gäbler hält einfach den Schläger rein, zum 8:3. Obwohl das Spiel schon entschieden scheint, bekommt der ETV in der 10. Minute noch einmal die Möglichkeit zum Tor: Der Torschütze Hannes Kowalewicz muss wegen wiederholten Vergehens für zwei Minuten auf die Bank. Diese Chance ergreifen die Piranhhas aber nicht, womit das Spiel entschieden ist. Der ETV kommt zwar in den letzten Minuten noch zu zwei Toren. Einmal Luis Moes und einmal Luca Vogel. Am Ende geht es aber klar mit 8:5 an den UHC.

