Bei Hannover 96 und Eiche zeigte er schon dem deutschen Publikum was er kann. Jetzt verstärkt er die Berlin Rockets, die Kurs auf die Playoffs nehmen.
Profil
Der ehemalige polnische Nationalspieler Adam Fliegner kommt vom KS Lokomotiv Czerwieńsk, mit denen er im letzten Jahr in die polnische erste Liga aufgestiegen ist, nach Deutschland. Doch hier ist er kein Unbekannter, vor allem nicht im Norden, wo er schon für Eiche Horn und Hannover 96 aktiv war. Insgesamt spielte er schon fünf Jahre in Deutschland, vier für die Bremer und eines für 96. Einer seiner größten Erfolge war ein starker 6. Platz mit der polnischen U19 in Helsingborg. Nun geht er in Deutschland den nächsten Schritt zu einem Playoff-Anwärter, mit dem er bei seinem Debüt sogar die Piranhhas aus Hamburg schlug!
Über den Wechsel zurück nach Deutschland
Wer hat dich am meisten inspiriert?
Ich glaube, es gibt einige Spieler, die mich im Unihockey inspiriert haben; ich nenne mal ein paar: Filip Formann, Oskar Weißbach, Justus Kainulainen und Michal Dudovic.
Wie war deine vorherige Zeit in Deutschland?
Als ich für ETV Eiche Horn Bremen spielte, fühlte ich mich wie in einer Familie! Uns gelang sogar der Aufstieg in die 1. Bundesliga. Ich habe auch bei Hannover 96 gespielt – auch dort herrschte eine großartige Atmosphäre, und es ist sehr wichtig, dass man Spaß an der Sache hat.
Wo siehst du dich in ein paar Jahren?
Ich bin 30 Jahre alt; womöglich wird dies meine letzte Saison sein. Ich sehe mich auf Reisen mit meiner Familie, und sportlich gesehen sehe ich mich in der Rolle des Trainers.
Was bedeutet es dir mit deinem Bruder zusammen zu spielen?
Mit ihm zu spielen, ist ein reines Vergnügen; auf dem Platz verstehen wir uns ohne Worte – das werdet ihr auf dem Spielfeld sehen.
Was bedeutete es dir für die polnische Nationalmanschaft zu spielen?
Ich habe es geliebt, für die Nationalmannschaft zu spielen! Das ist etwas Wunderschönes! Ein solches Spiel hat einen ganz anderen Stellenwert: Man spielt nicht einfach nur so, sondern Eltern, Trainer und Fans schauen zu – und gleichzeitig auch Kinder, für die man ein Vorbild ist! Das ist einfach unglaublich.
Was war dein bester Moment im Floorball bisher?
Es gibt zwei! Der erste war, als wir bei der Weltmeisterschaft in Hamburg im Finale der B-Division die deutsche Nationalmannschaft besiegten und in die A-Division aufstiegen; der zweite, als wir zwei Jahre später in der A-Division Norwegen schlugen – zum ersten Mal in der Geschichte des polnischen Unihockeys!
Welche Superkraft hättest du gerne?
Superpower: Ich zeige euch meine superpower aufm Feld

