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Am Anfang war es noch knapp, doch mit der Zeit kam die DJK besser ins Spiel und gewann am Ende deutlich mit 2:11 gegen den damit neuen Tabellenletzten Schenefeld.

Fazit

Am Ende ist es ein klares Spiel, die DJK dreht nach der ersten Drittelpause auf und Schenefeld hat dem nichts entgegenzusetzen und geht am Ende klar mit 2:11 unter. Ärgerlich für die Norddeutschen, die sich vor dem Doppelspieltagswochenende nun auf dem letzten Platz wiederfinden, während die DJK nun von ganz oben grüßt!

Das Spiel

1. Drittel Holzbüttgen kann sich nicht absetzen!

Lange muss man in Schenefeld auf das erste Tor warten, auch wenn es viele Chancen auf beiden Seiten gibt, mit Vorteilen für die DJK. Doch am Ende trifft Schenefeld durch eine Co-Produktion der beiden 3-vs.-3-WM-Drittplatzierten: Frederic Thiele legt, nach einem Einschlag aus der Ecke schnell quer durch die Mitte auf Christian Besch. Der muss nur noch einen kleinen Bogen machen und drin ist der Ball zum 1:0 für Schenefeld. So lang das Warten auf das erste Tor war, umso kürzer war es nun auf das zweite, denn die DJK antwortet schnell. Und nicht einmal eine Minute später steht es wieder Unentschieden. Luis Mehler trifft, nachdem Leo Wehner den Aufbaufehler von BW96 erkennt. Und wieder nicht mal eine Minute später steht es schon 2:1 für die Gäste. Leo Häfner bedient, von hinter dem Tor, Hofferbert, welcher sich gut auf außen anbietet und per präzisem Flachschuss zur Führung einnetzt! In der Folge ist es das Bild wie zum Start: Beide Teams kontern oft, am Ende ist die DJK aber besser und so geht es mit einem 2:2 für die Gäste in die Pause.

2. Drittel Grüne Dominanz!

Das Drittel startet mit einer grünen Dominanz, Blau-Weiß hat nahezu keine Möglichkeiten und die DJK sucht die Lücke für das 3:1, welche sie in der 6. Minute auch finden. Nils Hofferbert spielt einen genialen Ball durch alle Schenefelder durch und Joona Heiskanen muss, am zweiten Pfosten, nur noch einschieben. Wieder ist es aber kein einzelnes Tor, sondern ein Doppelschlag. Ben Mittler will den Ball lang schlagen zu einem der Flügel, doch Conrad Lehwalder hat was dagegen und trifft zum 4:1. Auch wenn Schenefeld sich nun mehr Chancen erarbeitet, ist es weiterhin ein Spiel auf ein Tor, was in der 13. Minute bestraft wird. Wieder ist es ein Fehler im Aufbau, Niko Latvakoski sagt „Danke“ zum 5:1! Für Schenefeld kommt es aber noch dicker. In der 14. Minute bekommt Marius Schwartz die erste Strafe des Spiels, er darf für zwei Minuten auf der Bank Platz nehmen. Diese Chance lässt sich der neue Tabellenführer nicht nehmen und trifft, erneut nach einem individuellen Fehler von BW, zum 6:1. Der Treffer kam von Joona Heiskanen! Und genau dieser ist vier Minuten später wieder im Mittelpunkt, diesmal aber im negativen, denn er muss auf die Strafbank, wegen Haltens. Das Geschenk ist da für BW, jetzt wieder ins Spiel zu finden, doch können sie gegen das starke Unterzahlspiel der Holzbüttgener kein Tor erzielen und so geht es mit 6:1 in die Pause.

3. Drittel Genauso geht es weiter!

7:1 – Konrad Paul. Holzbüttgen holt sich an der Mittellinie den Ball und dann geht der Konter, der am Ende im 7:1 endet! Die DJK macht einfach so weiter. Jetzt ist es kein so eindeutiges Spiel mehr, doch der Ligaprimus trifft erneut: Auch wenn sie es nicht gut ausspielen, netzt Nils Hofferbert am Ende unbedrängt ein zum 8:1! Doch der Schenefelder Albtraum geht weiter. Der Bully wird von der DJK schnell nach vorne gespielt und Niko Latvakoski netzt wunderschön ein zum 9:1. Da muss Schenefeld erst einmal durchschnaufen und nimmt die Auszeit! Aus Sicht von Schenefeld bringt es aber keine Veränderung, denn Jarno Pensikkala stellt seine Klasse unter Beweis, da er mit einem Volley zwischen den Beinen, mit Rücken zum Tor auf 10:1 setzt. Was für ein Traumtor, passt aber auch zum überlegenen Auftritt der Männer aus dem Kaarst. Nach diesem Tor ist BW aber besser, sie lassen sich nicht mehr so lange hinten reindrücken und kommen öfters zu Chancen. Und in der 9. Minute bietet sich die Möglichkeit zum Tor. Marian Feist bekommt nach einem Vergehen mit dem Stock die dritte Strafe des Spiels. Vielleicht kann Schenefeld jetzt etwas kreieren. Doch das starke Unterzahlspiel der DJK ist wieder einmal unüberwindbar, auch wenn die Norddeutschen einmal kurz eine Lücke finden.

Dann aber in der 14. Minute bekommt Schenefeld den Penalty, welchen sie auch endlich zum Tor nutzen. Schön für das Gefühl. An der Punkteverteilung wird das aber nichts mehr ändern. Die DJK trifft noch ein weiteres Mal durch ein Eigentor und übersteht noch eine Unterzahl. Am Ende ein gebrauchter Tag für Schenefeld, die hier klar gegen den neuen Tabellenführer verlieren!