Auch das spannendste Spiel hat irgendwann sein Ende und dieses war ein besonders knappes: Es geht bis in die Verlängerung und sogar bis ins Penaltyschießen, in dem sich Weißenfels, das letzte Ticket für das Finale gegen den MfBC sichert!
ETV Piranhhas
Die Piranhhas, die vermutlich Formstärkste Mannschaft der Saison scheidet aus, lange gekämpft, nie aufgegeben, am Ende scheiden sie aber gegen den Rekordmeister aus. Ärgerlich, da sie eigentlich jedes Spiel gegen UHC dominiert haben, am Ende mangelte es halt an dem Quäntchen Glück, was es braucht, um den großen Wurf zu landen. Nun wird es sich erst einmal bitter anfühlen, aber die Piranhhas können stolz auf ihre Leistung sein, da sie in jedem der Fünf Spiele eine Leistung abgerufen haben, die eines Finales würdig wäre!
UHC Weißenfels
Am Ende lacht wieder einmal der UHC. da kann man machen, was man will, die gewinnen eh. Es heißt ja immer eine gute Defensive gewinnt Titel, bei diesem Team ist es aber ein anderer Schlüssel, der sie so stark macht. Die Offensive rund um ihren Topscorer Tuukka Hytönen, der mit seinen 2 Toren und einer Vorlage maßgeblich an diesem Erfolg beteiligt ist. Doch der Held ist ein anderer: Jan Berbig, der im Penaltyschießen die Nerven behält und den UHC, zum dritten Mal Serie, ins Finale der Playoffs schießt. Dort warten nun die Knapp weitergekommenen Leipziger, die mit ihrer Defensive den UHC vor Aufgaben stellen werden, die eine bessere Leistung benötigen, als sie es in diesem Halbfinale taten!
Das Spiel
Dirch einen Freischlag fällt das erste Tor, Florian Böttcher bekommt den kurz gespielten Ball und läuft und läuft und ist nicht zu stoppen, auch nicht von Nicolas Flathman, der hier keine Chance hat diesen platzierten Distanzschuss irgendwie zu halten. 1:0, so eine frühe Führung tut dem UHC natürlich gut, da sie in diesem Halbfinale selten von Anfang an im Spiel waren. Doch so richtig wegziehen können sie hier nicht, zum Ende des Ersten Drittels steht eine 3:1 Führung zu buche, der UHC scheint zum ersten Mal in diesem Halbfinale, dem ETV überlegen. Und diese Vermutung bestätigt sic auch zu Anfang des nächsten Drittels, indem sie auf 5:1 erhöhen und so die Piranhhas vor die schwerste Aufgabe der bisherigen Playoffs stellen. Doch diese nimmt der ETV an, eröffnet durch einen unfassbaren Distanzhammer von Birger Dethlefsen, der von der Mittellinie einfach draufzimmert und so den Piranhhas wieder Hoffnung gibt. Diese Hoffnung merkt man schnell, jetzt ist der ETV wacher und kommt zur Pause bis auf ein Tor ran. Doch nach der Pause sind es nicht die Eimsbüttler die treffen, sondern der UHC. Eine Doppelte Zeitstrafe bringt den ETV in die Bredouille und erneut ins Hintertreffen. Aber sie wären nicht der ETV, wenn sie jetzt aufgeben würden. Nur drei Minuten nach dem Rückstand trifft der Topscorer Philipp Wilbrand zum Anschlusstreffer und nur weitere fünf Minuten später erneut Birger zum Ausgleich. Die Halle ist am Kochen, jetzt ist es ein Spiel auf Messer Schneide, doch es wird sich nicht in der regulären Zeit entscheiden. Und nach weiteren zehn Minuten extra Zeit geht es sogar bis ins Penaltyschießen, wo sich letzten Mal die beiden Goalies auszeichnen konnten.
Zuerst gehen die Piranhhas mit 2:1 in Führung, durch zwei sichere Penaltys, was eine Seltenheit im letzten Spiel war. Nun hat der UHC schon etwas Druck, doch der Topscorer, Tuuka Hytönen, versenkt sicher. Jetzt liegt es am so starken Pascal Kern die Führung wieder herzustellen, doch Jan Reichert hält ich n und versetzt die Fans des UHC in Ekstase. Und bei diesem Unentschieden bleibt es auch vorerst, da Paul Dall und Florian Böttcher, beide sicher verwandeln! Jetzt liegt der Druck bei den beiden Schützen: Jan Berbig und Jakob Bohls, doch letztgenannter verschießt seinen Penalty und erstgenannter Jan Berbig trifft und bucht damit das letzte Ticket fürs Finale, indem der UHC als Favorit antreten wird.

